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Fitnesstraining in privater Atmosphäre bei individueller Betreuung - entweder allein oder zu zweit. Jetzt neu: Training mit der Powerplate. Laut Professor Felsenberg von der Berliner Charité: Erheblicher Zeitvorteil und zehnmal so effektiv wie normaler Kraftsport.

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Fitnesstraining in privater Atmosphäre bei individueller Betreuung – entweder allein oder zu zweit

NEU. Jetzt trainieren mit der Power Plate

in Fitness-Traum scheint wahr zu werden:

Die ursprünglich für Astronauten entwickelte Hightech-Platte schwingt pro Sekunde 25 bis 50 Mal ein bis vier Millimeter auf und ab. Dabei entstehen Vibrationen, die auf den Körper übertragen werden und die Muskeln dazu bringen, sich automatisch anzuspannen. Anfänglich reicht es, einfach auf der Plattform zu stehen und sich ordentlich durchschütteln zu lassen; erst nach etwa 3 bis 4 Mal kommen leichte Gymnastikübungen wie zum Beispiel Einbeinstand oder Kniebeugen hinzu. Außerdem gibt es spezielle Massage und Stretching-Stufen, die die Durchblutung fördern und das anschließende Dehnen effektiver machen sollen. Hersteller versprechen, dass auf diese Weise die Muskeln gestrafft, Osteoporose vorgebeugt, Rückenschmerzen gelindert und Cellulite beseitigt werden sollen. Aber stimmt das wirklich?

Dr. Heinz Kleinöder vom Institut für Trainingswissenschaften und Sportinformatik an der Deutschen Sporthochschule Köln erklärt:

„Um die Schwingungen der Plattform wegzustecken, müssen die Muskeln Schwerstarbeit leisten. Dadurch kommt es zu einer deutlichen Verbesserung von Kraft, Beweglichkeit, Knochendichte und Körperhaltung.“

Allerdings sollte man die Intensität des Trainings nicht unterschätzen – beim vermeintlich lockeren Durchschütteln kann der Körper schnell überfordert werden: Es kommt zu Muskelkater, im schlimmsten Fall sogar zum so genannten „Übertrainingssyndrom“, eine Art sportliches Burnout, bei dem die körperliche Leistungsfähigkeit sinkt. Experten empfehlen, die Vibrationsplatte deshalb nicht öfter als zweimal pro Woche zehn Minuten lang zu nutzen – am besten in Kombination mit herkömmlichem Krafttraining.

Auch Professor Dr. Dieter Felsenberg vom Zentrum für Muskel- und Knochenforschung an der Berliner Charité bestätigt die intensive Wirkung der Vibrationsplatten: „Sie bringen einen erheblichen Zeitvorteil, das Training ist zehnmal so effektiv wie normaler Kraftsport.“ Allerdings sind auch die Risiken entsprechend höher: Um Fehler zu vermeiden, sollte man anfangs und bei jeder neuen Übung nur mit einem qualifizierten Trainer auf das Gerät steigen. Durch die starke Erschütterung könne es sonst zu Gelenkschäden, Schwindelgefühl oder Migräne kommen, sagt Professor Dr. Ingo Froböse vom Institut für Rehabilitation an der Deutschen Sporthochschule Köln: „Früher aufgetretene Probleme, zB. Bandscheibenvorfälle oder Hexenschüsse, können sich bei falscher Anwendung verschlimmern; in diesen Fällen das Training anfangs auf etwa 60 Sekunden beschränken, und wenn alles problemlos läuft, langsam steigern.“


 

Fünf wichtige Regeln

1. Viel trinken
Der Körper braucht ausreichend Flüssigkeit um den intensiven Trainingsreiz optimal zu verarbeiten. Deshalb vor dem Training am besten schon einen halben Liter Mineralwasser oder Apfelsaftschorle trinken und anschließend die Reserven wieder auffüllen.

2. Locker bleiben
Immer leicht in die Knie gehen und auch die anderen Gelenke (zB. die Ellbogen bei den Liegestützen) nie ganz durchstrecken. Dabei werden die Schwingungen etwas abgefedert, so dass sie nicht ungebremst nach oben gelangen und Kopfschmerzen auslösen können.

3. Nicht übertreiben
Maximal zwei Trainingseinheiten à zehn Minuten pro Woche einlegen, außerdem den Schweregrad der Übungen nur langsam steigern.

4. Rundum fit werden
Das Vibrationstraining fordert Herz und Kreislauf kaum, deshalb sollte man zusätzlich regelmäßig Ausdauersport treiben.

5. Kein Risiko eingehen
Bei gesundheitlichen Problemen wie zB. Rücken- oder Gelenkschmerzen erst nach Rücksprache mit dem Arzt auf die Platte stellen – und in der Schwangerschaft ganz auf das Training verzichten.